NIC MOECKEL

… , geboren am 29.03.2002 in Plauen, studiert visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Uni Weimar und bedient sämtliche expressiv-künstlerische Kategorien. Neben der Malerei entwirft er unter anderem Mode, dreht Filme und ist als Grafikdesigner tätig. Trotz oder gerade durch seine interdisziplinären Arbeiten verzichtet er auf jegliche kategorische Einteilungen, um einen bestmöglichen Raum für freie Denkprozesse zu schaffen. "Was ist wenn ich zum Beispiel auf Klamotten male? - Hier kann die starre Trennung zwischen Malerei, Mode und Grafik einengend wirken. Meine Gedanken brauchen jedoch Platz und einen gut gedüngten Nährboden." Durch das Wissen, dass seine Umgebung die Voraussetzung für gutes Schaffen bildet, widmete er seine zweite Modenschau zu Ehren seiner Oma: "In Omas Laden habe ich gelernt über den Tellerrand des Funktionalismus zu schauen und das Schöne zu erkennen." - erinnert er sich. Auf die Frage, wie er zu den Ideen hinter seinen Projekten gelangt, antwortet er, als hätte er keine andere Wahl: "Es ist die Leidenschaft, die mich treibt. Ich bin ein Getriebener und das wird auch mein ganzes Leben so bleiben. Ich lebe für die Vision, das heißt im Spannungsfeld zwischen Gegenwart und Zukunft."

 

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Photos: Jonah Nogens

Lookbook

Photos: Jonah Nogens

02Sketches

“OMA, wir sind Produkt unserer Umwelt. Ich muss dir danken, dass ich in deiner Nähe aufwachsen durfte. Jetzt weiß ich, welchen Wert das schöne in der Welt hat - This one is for you.

Mit dieser Modenschau tritt Nic Möckel in die Fußstapfen seiner Oma und eröffnet seine erste Modemarke la moda

“Meine Bilder müssen Fragen stellen, weil Fragen spannender sind als Aussagen. Auf Fragen kann man reagieren, Aussagen sind abgeschlossen.”

Flegel

2024

Öl und NEUGIER auf Leinwand

(90x120 cm)

Klassenkasper

2023

Acryl, Ölkreide und BLÖDSINN auf Leinwand

(90x120 cm)

Schlägerei im Verkehrsamt

2021

Acryl und POLEMIK auf Leinwand

(70x90 cm)

Terror Zwerg

2024

Öl und ERREGUNG auf Leinwand

(70x90 cm)

“Wenn ich male, probiere ich Informationsträger zu schaffen, die ihr Potenzial einlösen, sobald man Ihnen mit ausreichend Imaginationskraft begegnet. So fordert der Betrachter was vom Bild und das Bild was vom Betrachter. Bildbetrachtung ist ein Geben und Nehmen, das man lernen muss.”

“Beim Spielen probiert man sich aus, ohne an Ernsthaftigkeit zu scheitern. Für meine erste Show habe ich gespielt.”

Photos: Simon Porath

“War ein guter Abend. Es hat sich gelohnt zu spielen und es wird nicht das letzte mal gewesen sein.”

Judenbach - Es braucht Nähe und Konzentration, um das anfängliche Chaos, das die Galerie in Judenbach auf den ersten Blick füllt, zu entwirren. Dann aber zeigt sich jedes einzelne Werk des 17-jährigen Nic Möckel aus Plauen als ein wohlgeordnetes, durchkomponiertes Chaos, das die Komplexität der "Welt im Kopf" (Elias Canetti) und ihre alltägliche Reduktion auf simple Lösungsansätze zum Ausdruck bringt. Es ist ein unmittelbarer explosiver Ausbruch der spontanen Emotionen und Gedankenfetzen, die den Betrachter anspringt. -  erschienen im Freien Wort, Lokalteil Sonneberg, 22.07.2019 | Peter Müller

Die expressiven Bilder des jungen Künstlers Nic Möckel faszinieren die Besucher des Ali Kurt Baumgarten-Museums in Judenbach. -  erschienen im Freien Wort, Lokalteil Sonneberg, 22.07.2019 | Peter Müller